{"id":7883,"date":"2022-09-28T10:44:01","date_gmt":"2022-09-28T09:44:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vocalegalglobal.com\/occidental-v-ecuador\/"},"modified":"2023-09-12T09:37:19","modified_gmt":"2023-09-12T08:37:19","slug":"occidental-v-ecuador","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vocalegalglobal.com\/de\/occidental-v-ecuador\/","title":{"rendered":"Fallstudie: \u201eSchwerwiegende Probleme einer \u00dcbersetzung\u201c"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das ICSID-Schiedsverfahren Occidental Petroleum .\/. Ecuador ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie sich eine schlechte juristische \u00dcbersetzung auf den Ausgang eines internationalen Rechtsstreits auswirken kann.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In dem Rechtsstreit ging es um die Enteignung im Zusammenhang mit einer Erd\u00f6linvestition und der vom Gericht am 5. Oktober 2012 verh\u00e4ngte Schadensersatz in H\u00f6he von 1,77 Milliarden US-Dollar war zu diesem Zeitpunkt der h\u00f6chste, der jemals von einem Schiedsgericht verh\u00e4ngt wurde. Wie sich jedoch im Nachhinein herausstellte, wurden ganze 760 Millionen Dollar oder 40\u00a0% des Schadensersatzes zugesprochen, weil die Mehrheit des Gerichts das ecuadorianische Recht, das dem Gericht in englischer \u00dcbersetzung vorgelegen hatte, falsch verstand.<\/span><\/p>\n<p><strong>Sachverhalt des Rechtsstreits<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Kl\u00e4ger Occidental Petroleum, war der gr\u00f6\u00dfte US-Investor in Ecuador und hatte einen Beteiligungsvertrag mit dem Staat abgeschlossen. Der Vertrag untersagte es dem Investor, seine Rechte aus dem Vertrag ohne Genehmigung der Regierung an Dritte abzutreten. Als Occidental 40\u00a0% seiner Anteile an der Investition an ein kanadisches Unternehmen \u00fcbertrug, ohne zuvor die erforderliche Genehmigung einzuholen, nahm Ecuador dies zum Anlass, den Vertrag mit dem Unternehmen zu k\u00fcndigen. Occidental leitete daraufhin ein internationales Schiedsverfahren im Rahmen des bilateralen Investitionsabkommens (BIT) zwischen den USA und Ecuador vor einem Schiedsgericht ein, das sich aus Yves Fortier, David Williams und Brigitte Stern zusammensetzte. Diese Schiedsrichter waren weder spanische Muttersprachler noch hatten sie besondere Kenntnisse des ecuadorianischen Rechtssystems.<\/span><\/p>\n<p><strong>Die Entscheidung des Schiedsgerichts<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Gericht war sich einig, dass die K\u00fcndigung des Beteiligungsvertrags durch Ecuador einer unrechtm\u00e4\u00dfigen Enteignung gleichkam, die gegen das bilaterale Investitionsabkommen zwischen den USA und Ecuador verst\u00f6\u00dft, und wies den Staat an, den Investor f\u00fcr den Verlust der Investition zu entsch\u00e4digen. Bei der Bemessung der Entsch\u00e4digungssumme stellte sich jedoch die Frage, ob die an einen Dritten \u00fcbertragenen 40\u00a0% der Anteile zu den enteigneten Verm\u00f6genswerten geh\u00f6rten, die entsch\u00e4digt werden mussten. Die Antwort auf die Frage hing davon ab, ob die \u00dcbertragung ohne die erforderliche staatliche Genehmigung nach ecuadorianischem Recht g\u00fcltig war.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Mehrheit der Schiedsrichter, bestehend aus Yves Fortier und David Williams entschied, dass die \u00dcbertragung nach ecuadorianischem Recht \u201einexistent\u201c war, weil die erforderlichen Formalit\u00e4ten nicht eingehalten worden seien.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Die \u00dcbertragung war somit rechtlich unwirksam und der \u00fcbertragene Anteil von 40\u00a0% wurde als der \u00fcbernommenen Investition zugeh\u00f6rig betrachtet und musste entsch\u00e4digt werden. Dieser Teil der Entsch\u00e4digung belief sich auf fast 760 Millionen US-Dollar \u2013 ein enormer Betrag in jeglicher Hinsicht.<\/span><\/p>\n<p><strong>Der Fehler des ecuadorianischen Rechts<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Schiedsspruch des Gerichts war jedoch mit einer vehementen Ablehnung von Professorin Brigitte Stern bez\u00fcglich der Schlussfolgerungen zum Schadenersatz verbunden. Stern wies darauf hin, dass entgegen der Auffassung der Mehrheit des Gerichts die Nichteinhaltung einer vorgeschriebenen Formalit\u00e4t die \u00dcbertragung der 40-prozentigen Beteiligung durch Occidental nicht \u201einexistent\u201c mache. Das Fehlen der erforderlichen staatlichen Genehmigung f\u00fchre zwar zur absoluten Nichtigkeit der \u00dcbertragung, aber im Gegensatz zur Nichtexistenz werde diese Nichtigkeit erst mit der Entscheidung eines zust\u00e4ndigen Gerichts wirksam.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Da kein Gericht jemals eine solche Nichtigkeit ausgesprochen habe, sei der 40-prozentige Anteil von Occidental vor der Enteignung rechtsg\u00fcltig \u00fcbertragen worden und geh\u00f6re daher nicht zu den enteigneten Verm\u00f6genswerten, die h\u00e4tten entsch\u00e4digt werden m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Irref\u00fchrende \u00dcbersetzungen<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Als m\u00f6gliche Ursache des Irrtums der Mehrheit des Schiedsgerichts \u00fcber Bedeutung und die Auswirkung der Begriffe \u201eInexistenz\u201c und \u201eNichtigkeit\u201c wies Professorin Stern in ihrer abweichenden Meinung auf \u201eernsthafte \u00dcbersetzungsprobleme\u201c<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\"> bei zwei Urteilen des Obersten Gerichtshofs von Ecuador hin, auf die sich die Mehrheit \u201eimplizit verlassen haben k\u00f6nnte\u201c.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> In diesen Urteilen hatte der Oberste Gerichtshof festgestellt, dass ein Rechtsakt als \u201einexistent\u201c gilt, falls er die gesetzlich vorgeschriebenen \u201esolemnidades\u201c nicht einh\u00e4lt. Der Begriff \u201esolemnidades\u201c war mit \u201egesetzliche Anforderungen\u201c ins Englische \u00fcbersetzt werden.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Wie Professorin Stern in ihrer abweichenden Meinung ausf\u00fchrte, war diese \u00dcbersetzung jedoch irref\u00fchrend:<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Der Begriff \u201esolemnidades\u201c beziehe sich nur auf die gesetzlich vorgeschriebenen feierlichen Formvorschriften, wie etwa das Erfordernis einer \u00f6ffentlichen Urkunde f\u00fcr Immobiliengesch\u00e4fte. \u201eSolemnidad\u201c beziehe sich aber in keiner Weise auf \u201erechtliche Anforderungen\u201c im Allgemeinen, wie etwa das Erfordernis einer staatlichen Genehmigung. Wie Stern hervorhob, k\u00f6nne die Schlussfolgerung der Mehrheit des Gerichts, eine \u201eformale Feierlichkeit\u201c [solemnidades] mit \u201egesetzlichen Anforderungen\u201c gleichzusetzen, in keiner Weise auf den spanischen Originaltexten beruhen,<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> und sie stellte fest:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eW\u00e4ren die \u00dcbersetzungen bez\u00fcglich der Kriterien des Nichtvorhandenseins korrekt, und w\u00e4ren die spanischen Originaltexte wirklich ber\u00fccksichtigt worden, w\u00e4ren die von der Mehrheit des Gerichts gezogenen Schlussfolgerungen nicht haltbar gewesen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><strong>Aufhebung<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ecuador beantragte beim ICSID die Aufhebung des Schadensersatzurteils in H\u00f6he von 1,77 Milliarden US-Dollar. Der vom ICSID zur Pr\u00fcfung des Antrags eingesetzte Nichtigkeitsausschuss bestand aus Professor Fern\u00e1ndez-Armesto, Richter Florentino P. Feliciano und Herrn Rodrigo Oreamuno, die allesamt spanische Muttersprachler sind \u2013 und ihre Schlussfolgerung bez\u00fcglich der korrekten Bedeutung des Begriffs \u201esolemnidad\u201c war eindeutig:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Ausschuss hat die vom Gericht angef\u00fchrte Rechtsprechung gepr\u00fcft und kein st\u00fctzendes Argument f\u00fcr die Schlussfolgerung der Mehrheit gefunden: In allen F\u00e4llen ging es um das Nichtbestehen von Kauf-\/Verkaufsversprechen, die nicht ordnungsgem\u00e4\u00df in einem \u201einstrumento p\u00fablico\u201c (d.\u00a0h. in einer notariellen Urkunde) niedergelegt worden waren. Die Rechtsprechung ist eindeutig in der Beurteilung, dass eine \u201eInexistenz\u201c nur in Ausnahmef\u00e4llen vorliegt, wenn das Gesetz verlangt, dass die vertragliche Zustimmung durch ein \u201esolemnidad\u201c (d.\u00a0h. in einem \u201einstrumento p\u00fablico\u201c, wie es auch bei bestimmten Vertr\u00e4gen \u00fcber Immobilien erforderlich ist) formalisiert wird. Es wird nicht bestritten, dass die Zustimmung zum Abschluss der \u00dcbertragungsvereinbarungen ordnungsgem\u00e4\u00df formalisiert wurde und keiner \u201esolemnidad\u201c bedurfte. &#8230; Die Parteien haben sich auf keine ecuadorianische Rechtsprechung berufen, die besagt, dass ein ansonsten g\u00fcltiger Vertrag durch das Vers\u00e4umnis, eine beh\u00f6rdliche Genehmigung einzuholen, hinf\u00e4llig geworden ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Ausschuss hob die Zusprechung von 40\u00a0% des Schadensersatzes auf, wodurch sich dessen H\u00f6he um rund 700 Millionen Dollar verringerte.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Die Lehren aus dem Urteil Occidental .\/. Ecuador<\/span><\/i><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie Professorin Stern in ihrer abweichenden Meinung hervorgehoben hatte, waren die einzigen Beweise in den Unterlagen, die die Schlussfolgerungen der Occidental-Mehrheit h\u00e4tten st\u00fctzen k\u00f6nnen, dass ein Rechtsakt als \u201einexistent\u201c angesehen werden konnte, weil er \u201eeine andere rechtliche Anforderung an eine \u00f6ffentliche Urkunde\u201c nicht erf\u00fcllt, irref\u00fchrende englische \u00dcbersetzungen, auf die sich \u201edie Mehrheit implizit verlassen haben k\u00f6nnte\u201c.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Obwohl der Nichtigkeitsausschuss, der auf der Grundlage des spanischen Originals vorgegangen war, nicht ausdr\u00fccklich auf die \u00dcbersetzungsfragen einging, stimmte er Professorin Stern in Bezug auf die korrekte Bedeutung der ecuadorianischen Rechtsbegriffe voll und ganz zu.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Man darf daher vern\u00fcnftigerweise annehmen, wie Professorin Stern es in ihrer abweichenden Meinung getan hat, dass die Mehrheit des Gerichts,<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> wenn sie diese korrekte Bedeutung ber\u00fccksichtigt h\u00e4tte, zu einem anderen Ergebnis gekommen w\u00e4re und den Parteien ein weiteres langwieriges Nichtigkeitsverfahren erspart h\u00e4tte, das zus\u00e4tzlich mehr als weitere zehn Millionen Dollar kostete.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Occidental-Fall veranschaulicht, wie wichtig Klarheit und Genauigkeit von \u00dcbersetzungen sind, die als Beweismittel vor internationalen Gerichten vorgelegt werden, und wie sehr eine ungl\u00fcckliche Wahl des \u00dcbersetzungsdienstleisters zu einem enormen Schaden f\u00fchren kann.<\/span><\/p>\n<p>References<\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"> ICSID-Fall Nr. ARB\/06\/11<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"> Schiedsspruch <em>Occidental .\/. Ecuador<\/em>, 5. Oktober 2012, Abs. 626-644.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"><em> Occidental .\/. Ecuador<\/em>, Entscheidung \u00fcber die Nichtigerkl\u00e4rung des Schiedsspruchs, 2. November 2015, Rn. 241.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"><em>Occidental .\/. Ecuador<\/em>, abweichende Meinung von Professorin Brigitte Stern, 20. September 2012, Absatz 94.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"><em>Occidental .\/. Ecuador,<\/em> abweichende Meinung von Professorin Brigitte Stern, 20. September 2012, Absatz 78.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"><em> Occidental .\/. Ecuador<\/em>, Entscheidung \u00fcber die Aufhebung des Schiedsspruchs, 2. November 2015, Abs. 575-576<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ICSID-Schiedsverfahren Occidental Petroleum .\/. Ecuador ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie sich eine schlechte juristische \u00dcbersetzung auf den Ausgang eines internationalen Rechtsstreits auswirken kann.\u00a0 In dem Rechtsstreit ging es um die Enteignung im Zusammenhang mit einer Erd\u00f6linvestition und der vom Gericht am 5. 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